Willkommen

Sehr geehrter Leser,

das Projekt NetEnquiry fokussiert die Entwicklung und Umsetzung neuer eLearning-Ansätze in Unternehmen am Beispiel von Kreditinstituten und berufsbildenden Schulen. Die Transferfähigkeit in andere Unternehmensbranchen wird dabei konsequent mitgeplant.
NetEnquiry bietet innovative, mobile Lernumgebungen. Lernenden setzen sich mit authentischen Situationen auseinandersetzen, deren Grundlage Realprozesse der Unternehmen sind. Zugleich werden aus den Situationen heraus Bezüge zur Realität (i. S. nicht simulierter Arbeitsumgebung) hergestellt.
Ziele des Projektes NetEnquiry sind die Konzeption, Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines m-learning-Tools, sprich einer internetbasierten Lernform für die betriebliche Aus- und Weiterbildung im Sinne einer simulierten Praxisanwendung. Dabei handelt es sich um eine innovative mediale Lernform mit Pilotwirkung im Sinne einer Kerninnovation. Wesentliche Aspekte von NetEnquiry sind:

  • Mobiles Lernen
  • Simulierte Praxisanwendung
  • Realistische Prozessorientierung
  • Communities und Multiperspektivität
  • Selbstgesteuertes kollaboratives Lernen und Diagnose
  • Authentizität und Situiertheit
  • Effizienz durch lerntheoretische Verknüpfung
  • Usability

Der Ansatz ist wettbewerbsorientiert ausgerichtet, indem mehrere Teams – bestehend aus jeweils drei Personen – versuchen in der gleichen Zeit die Aufgabe zu lösen. Dabei lehnen sich die eingenommenen Rollen direkt an den Rollen in der realen Geschäftsprozessen an, z. B. Kundenservice, Führungsperson, Back Office Sachbearbeiter, Analyst usw. Jede Person benötigt spezifische Informationen und Materialien, um adäquate Entscheidungen treffen und die Aufgaben lösen zu können. Darüber lässt sich didaktisch gestalten, dass teaminterne Kommunikation und angemessenes Sozialverhalten Grundvoraussetzungen für Erfolg sind. Bestandteil der Aufgabenbearbeitung sind neben den Materialien u. a. virtuelle Kunden- und Mitarbeiterkontakte sowie die Nutzung branchen- und/oder unternehmenstypischer Prozesse und Systeme. Zugleich wird auch die reale Arbeitsumgebung mit dem mobilen Lernen verknüpft. So wird von den Lernenden u. a. eingefordert Informationen und Realsysteme zu nutzen, um Daten zu analysieren oder Informationen zu recherchieren. Dazu gehört es u. U. auch, die physische Umgebung flexibel zu wechseln.

Auch ein Einsatz in berufsbildenden Schulen wird im Zuge von NetEnquiry kritisch geprüft, indem fünf Berufsbildende Schulen sowie der Bundesverband f������r Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen in dem Projekt mitwirken.

Das Projekt wird von der Universität Paderborn, Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Evaluation, Prof. Dr. Marc Beutner geleitet. Kooperationspartner sind Kreditinstitute wie die Deutsche Bank, die Sparkassen Paderborn-Detmold und Recklinghausen-Vest sowie die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold. Auch IT-Unternehmen wie Apple und Ingenious Knowledge wirken bei der Entwicklung und Erprobung mit. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Website sowie beim cevet unter

http://cevet.eu/netenquiry

Freundliche Grüße,

Marc Beutner